Ihr Schicksalsschlag rettet heute das Leben anderer

Es gibt Menschen, die mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft vorantreiben. Ihr Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Lebensläufe. Mit Projekten und Initiativen, die ihnen am Herzen liegen, wollen sie etwas verändern und einen Wandel bewirken – und das nicht nur politisch. Der Wandel soll vor allem in unseren Köpfen stattfinden. Diese Menschen sind wirkungsvolle Botschafter für eine ganz bestimmte Sache, die aber eigentlich uns alle betrifft.

Frau Dr. Christa Maar ist so eine Person, die mit viel Mut das Thema Darmkrebsvorsorge seit Jahren erfolgreich immer wieder in das öffentliche Licht rückt. Die 2001 von Frau Dr. Maar und Prof. Dr. Hubert Burda gegründete Felix Burda Stiftung, die den Namen ihres verstorbenen Sohnes trägt, leistet enorme Aufklärungsarbeit und hat so seit Anbeginn ihres Wirkens bereits zahlreiche Leben gerettet.

Frau Dr. Maar engagiert sich für die Gesundheit vieler Menschen und hat das Wohl anderer selbstlos im Blick. Das Thema Vorsorge liegt ihr durch ihre familiäre Geschichte besonders am Herzen. Mit nur 33 Jahren verstarb ihr Sohn Felix Burda an Darmkrebs. Der Tod kam viel zu früh und überraschend. Niemand aus der Familie hatte damit gerechnet, dass in der Familie ein familiäres Darmkrebsrisiko besteht. Felix Burda gehörte zu den sogenannten Risikopatienten, denn in ihrer Familie gab es bereits Angehörige, die an Darmkrebs erkrankt waren. Und Risikopatienten sollten sich bereits ab dem 25 Lebensalter regelmäßig untersuchen lassen, um Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen. Doch kein Arzt hatte sie jemals darüber informiert. Nie wurde ein aufklärendes, ärztliches Gespräch über familiäre Risiken geführt.

Die aktuelle Vorsorgesituation in Deutschland bestärkt Frau Dr. Maar in ihrem Tun: „Wenn ich mir die Vorsorgesituation insgesamt anschaue, also nicht nur im Hinblick auf Darmkrebs, dann würde ich sagen: Sieht sie schlecht aus! Die Leute gehen ungern zur Vorsorge, sie wissen nicht, weshalb sie das tun sollen, sie sind ja nicht krank, und das Gesundheitssystem selbst kümmert sich bisher nicht um Vorsorge“. Es gibt also noch viel zu tun in Sachen Vorsorge und im Speziellen in Sachen Darmkrebsvorsorge. Mehr über ihre Projekte gegen Darmkrebs und viele Infos über die Felix Burda Stiftung finden Sie im folgenden Beitrag.