Zwei Tage für die Pflege

Die „Pflegekrankheit“ ist zwar keine anerkannte Diagnose. Aber viele pflegende Angehörige sind durchaus davon betroffen. Pflegende haben häufig das Gefühl, nicht genug zu tun. Ein Gefühl aus Schuld und häufig auch verdrängten Aggressionen. Obwohl sich ihr gesamter Tagesablauf eigentlich nur um das Wohlergehen des Pflegebedürftigen geht, überkommt Pflegende häufig dieses schlechte Gefühl, nicht genug getan zu haben. Der „Pflegetag on Tour“, der in Dortmund seine Premiere feierte, möchte das Wissen über Entlastungs- und Hilfsmöglichkeiten Pflegenden mit auf den Weg geben. Kerstin Werner hat für uns den „Pflegetag on Tour“ besucht und berichtet in ihrem Beitrag über die wichtigsten Erkenntnisse.