7 Tipps, um positiv durch den Tag zu kommen

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Die unsichere Zukunft, Isolation, Sorgen um sich und andere – dies alles kann sich zu einem bitteren Quarantäne-Cocktail vermischen. Wir zeigen 7 Wege, um besser durch die Krise zu kommen. Tu dir etwas Gutes, und zwar jeden Tag!

Mit täglichen Sporteinheiten weckst du deine Lebensgeister: 10 Minuten täglich werden empfohlen.

Die Welt, wie wir sie kannten, pausiert – auf unbestimmte Zeit. Für viele ist das nicht einfach. Unsicherheiten, Zukunftsängste, Stress, Isolation, Sorgen um sich und um andere; dies alles kann sich zu einem bitteren Quarantäne-Cocktail vermischen. Wie bleiben wir trotzdem positiv und zuversichtlich?

Wir zeigen dir 7 Wege, um besser durch die Krise zu kommen. Denn wer sich jetzt gut um sich selbst kümmert, hat später genug Ressourcen, um weiterzumachen, neu zu starten, andere zu unterstützen. Also tu dir etwas Gutes, und zwar jeden Tag!

 

#1 Sport

Mit täglichen Sporteinheiten weckst du deine Lebensgeister. Aufgestaute Anspannungen entladen sich. Der Kopf wird frei. Der Körper schüttet stimmungsaufhellende Hormone aus.

Dabei ist es eigentlich ganz egal, was du tust, solange du es überhaupt tust. Stretchen, Walken, Fahrradfahren, Yoga, Pilates, Turnen, Qi Gong, laut Musik aufdrehen und mittanzen oder Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht –Sport trägt dazu bei, dass du beweglich bleibst, Muskeln aufbaust und Stress reduzierst. Empfohlenes Pensum: Mindestens 10 Minuten täglich.

#2 Meditation

Sich hinsetzen, atmen, nichts tun. Das ist meditieren und doch ist es so viel mehr. Du lenkst beim Meditieren deine Aufmerksamkeit gezielt von außen nach innen und verstehst, was in deinem Kopf los ist. So lösen sich negative Gedanken auf und du wirst insgesamt fokussierter.

Mit diesen Anleitungen, Videos und Apps lernst du zu meditieren:

 

 

  • Calm ist eine der beliebtesten Apps für Meditation und besseren Schlaf

#3 begrenzte Medienzeit

Der Nachrichtenstrom sprudelt unaufhörlich. Auch wenn du immer informiert bleiben möchtest, fragst du dich, wie viele Nachrichtensendungen, Live-Ticker und Push-Benachrichtigungen dir wirklich guttun. Welche Informationen helfen dir, für dich relevante Entscheidungen zu treffen, damit es dir oder anderen besser geht? Musst du morgens, mittags, abends „live“ sein, um nichts zu verpassen?

Lieber nicht: Denn sonst bleibst du ständig in Alarmbereitschaft und kannst nie abschalten und entspannen. Verordne dir selbst ein bisschen Ruhe. Reduziere die Zeit, in der du fernsiehst oder mit dem Handy surfst. Vielleicht schaltest du nur eine Nachrichtensendung am Tag ein? Oder du liest nur alle zwei Tage die Essenz aller neuen Entwicklungen?

Verordne dir selbst ein bisschen Ruhe und reduziere die Zeit, in der du fernsiehst oder mit dem Handy surfst.

#4: dem Alltag Struktur geben

Dein Alltag ist möglicherweise gehörig durcheinandergeraten. Alles was bis jetzt normal war, ist es plötzlich nicht mehr. Vielleicht fühlst du dich haltlos und überfordert – oder aber unterfordert?

Gib deinem Tag eine wiederkehrende Struktur. Steh morgens zur gleichen Zeit auf, geh abends zur selben Uhrzeit ins Bett. Fülle die Zeit dazwischen mit kleinen Ritualen oder Aufgaben, die du täglich wieder ausführst. Und wenn du magst: Schreib dir doch ruhig feste Termine in deinen Kalender – für deine Verabredungen mit dir selber.

#5: Mindset

Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Sie ist das Ergebnis unserer Wahrnehmung, unserer Gefühle und Erfahrungen – und ganz entscheidend: unserer Einstellung. Wer eine positive Lebenseinstellung hat, kann leichter mit herausfordernden Situationen umgehen. Dafür muss man nicht als Sonnenschein geboren worden sein. Eine positive Einstellung kann sich jede*r aneignen – sofern man sich aktiv dafür entscheidet.

Schließe negative Angewohnheiten, Denkmuster, Personen und Worte aus deinem Leben aus. Sei optimistisch und lenke deine Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte deiner Situation.

#6: Soziale Kontakte

Halte den Kontakt zu Freunden, Familienmitgliedern oder Nachbarn aufrecht. Telefoniere regelmäßig (vielleicht auch zu festen Zeiten) oder sprich per Videoanruf miteinander. Kostenlose Videokonferenzen sind beispielsweise per Facetime, WhatsApp, Zoom und Skype möglich. Eine Anleitung dazu findest du hier.

Wer auf der Suche nach einem Gesprächspartner ist, findet beim Berliner Verein Silbernetz ein offenes Ohr und Ermutigung auch ohne akute Probleme, und das speziell für Anrufer*innen über 60. Kostenfrei unter 0800 4 70 80 90 von 8 bis 22 Uhr.

Bei der TelefonSeelsorge hast du anonym die Möglichkeit, über deine Sorgen zu sprechen: 0800/111 0 111 bzw. 0800/111 0 222 (kostenfrei).

#7: im Hier und Jetzt sein

Niemand kann absehen, wann die Krise vorbei ist. Wann alles wieder „normal“ sein wird, so wie zuvor. Doch ohne ein konkretes Ziel, ein fixes Datum, fühlt es sich ein wenig an, als wabere man planlos umher. Ja, das fühlt sich ganz und gar nicht schön an. Aber versuche den Moment so wie er ist, zu akzeptieren – und nicht zu viel zu planen, abzuwägen, zu grübeln. Lebe im Hier und Jetzt und genieße auch die kleinen Augenblicke des Glücks bewusst.

 

>> Download: Quick-Tipps für schöne Momente

Wer einen schnellen Schub positiver Energie braucht – auch zu Zeiten der Quarantäne –, der sollte mal unsere Quick-Tipps ausprobieren. Sie lassen sich ohne viel Tam-Tam von jetzt auf gleich umsetzen und erleuchten ganz unaufgeregt deinen Alltag.

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