Mediziner in enger Kommunikation mit Patienten

Vertraut der Patient seinem Arzt so kommt dies selten von Ungefähr. Denn gerade Sympathie und ein hohes Maß an Kommunikation wissen viele Patienten sehr zu schätzen. Durch Aufklärung und die Bereitschaft dem Patienten weitreichende Informationen in persönlichen Gesprächen zu vermitteln, kann zu einer engen Bindung führen. Daraus resultiert in der Regel das Vertrauen. Ist eine Blutreinigung als Therapie nötig, so haben viele Patienten Angst, Sorgen und natürlich auch gewisse Vorurteile. Damit aber der Weg der folgenden Therapie eingeschlagen werden kann, sollten ausführliche Gespräche dazu dienen, diese Barrieren abzubauen. Für die Patienten ist also vor der eigentlichen Behandlung auch ein gutes Gefühl wichtig. Sind sie sich sicher, dass sie in guten Händen sind, so lassen sich Strategien und Pläne zur Behandlung besser ausarbeiten. Des Weiteren fühlen sie sich so in jeden Schritt integriert und nicht ausgeliefert.

In Entscheidungen sollen Patienten mit eingebunden werden

Mediziner unterscheiden zwischen einem Erstgespräch, Aufklärungsgesprächen und Folgegesprächen. In all diesen Unterhaltungen können sie den Patienten in Entscheidungsphasen mit einbeziehen, sodass dieser immer genau weiß, was als nächster Schritt angeraten wird. Im Rahmen einer richtigen Aufklärungsarbeit kommen Ärzte und Patienten gemeinsam ans Ziel. Sie können zusammen ausarbeiten, wie der Behandlungsweg aussehen kann. Dies kann die Entscheidungsfindung der Patienten im positiven Sinne beeinflussen. Darüber hinaus lernt der Mediziner so seinen Patienten viel besser kennen. Das Umfeld, die Hobbys, der Alltag, die Arbeitssituation oder auch Charaktermerkmale können so ein Gesamtbild erzeugen. Diese Informationen können hilfreich sein, um eine typgerechte Nierenersatztherapie auszuarbeiten. Denn die richtige Therapieform kann den Patienten entlasten.

Die richtige Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Ärzte, die diese Kommunikationsstrategie verwenden, achten sehr genau darauf, wie sie mit ihren Patienten sprechen. Die Gespräche werden auf eine spezielle Weise geführt. So werden keine Fachwörter verwendet, damit die Erklärungen absolut verständlich sind. Zudem sollen Schachtelsätze vermieden werden. Auch Fremdwörter oder Bezeichnungen, die Angst auslösen können, sollten nicht verwendet werden. Da die Behandlung immer ganz individuell auf den Betroffenen ausgelegt sein muss, ist eben diese Kommunikation sehr wichtig. Nur so lassen sich die richtigen Pläne ausarbeiten. Das Thema Dialyse ist bei Patienten oftmals mit viel Schrecken und Angst verbunden. Diese können aber durch solche Gespräche genommen werden. Es geht hierbei auch darum, dass Schranken überwunden werden. Vor allen Dingen sind diese in den Köpfen der Patienten und der Ärzte. Experten sagen auch, dass Ärzte ihren Patienten mehr zutrauen sollten. Dabei geht es vor allem auch darum, dass Erklärungen so gegeben werden sollen, dass der Patient diese verstehen kann. Denn wenn sich Betroffene auf eine Behandlung oder Maßnahme einlassen sollen, so tun sie dies viel leichter und mit mehr Bereitschaft, wenn sie verstanden haben, was der Mediziner ihnen erklärt. Damit Ärzte sich besser in ihren Patienten hineinfühlen und -denken können, sind diese gezielt geführten Gespräche sehr wichtig. So kann hier auch festgestellt werden, welche Wünsche und Ziele der Patient für seine Zukunft hat. Dadurch kann ihm Mut gemacht werden, sodass er bei der folgenden Dialyse frei für jegliche Therapieformen ist.