Wenn Atmen zur Qual wird. Atemwegserkrankungen sind keine Seltenheit.

Nicht mehr richtig atmen zu können ist ein belastender Zustand. Sport, der Alltag und sämtliche Aktivitäten sind damit stark eingeschränkt. Allein herkömmliches Gehen kann den Betroffenen schwer fallen. Des Weiteren reduziert eine Erkrankung der Atemwege auch die Leistungsbereitschaft sowie die Lebensqualität. Erst, wenn es soweit ist, wird ganz klar spürbar, wie wichtig das Atmen für uns ist. Dadurch sammelt der Körper neue Energie, kann sich erholen und erfrischen. Atmen ist eine komplexe Funktion, und die Lunge gilt nach wie vor als ein organisches Wunderwerk. Es gibt viele Möglichkeiten, warum dieser Vorgang plötzlich nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Spätestens dann besteht dringender Handlungsbedarf. Die moderne Medizin hat für verschiedene Formen der Lungenerkrankungen Therapien, welche den Betroffenen das Atmen deutlich erleichtern können.

Täglich ist die Lunge purem Stress ausgesetzt

Umweltgifte sowie Verschmutzungen in der Luft gelangen jeden Tag in unsere Lunge. Dazu kommen Allergene und Chemikalien, die aus Putzmitteln, Kleidung oder Gegenständen ausdampfen. Das Atmungsorgan hat viel zu tun und ist dabei aber in der Lage sich selbst zu regenerieren. Dies gelingt der Lunge aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Gerade Raucher „überbrücken“ bei jedem Zug an der Zigarette diese Regeneration. Ist ein gewisser Punkt erreicht, so kann die Lunge ihre Selbstheilungskräfte nicht mehr vollständig anwenden. Dies betrifft sowohl Raucher als auch Nichtraucher. Klassische Erkrankungen sind dann COPD, Asthma oder auch chronische Bronchitis. Diese Atemwegserkrankungen resultieren meist aus einer überhöhten Schadstoffbelastung. Es gibt allerdings auch eine Unterforderung der Lunge, welche ebenfalls zu Krankheitsbildern führen kann. Bei Erkrankungen der Atemwege ist es sehr wichtig sofort zu reagieren. Nur so lassen sich Behandlungsmethoden kompetent umsetzen. Sollten Sie bemerken, dass Sie schlecht Luft bekommen, lassen Sie dies sofort beim Arzt überprüfen. Denn eine schlechte Sauerstoffversorgung kann sich auf das Herz und den gesamten Organismus niederschlagen.

Wenn Atemwegserkrankungen fühlbar werden

Täglich gelangen über 10.000 Liter Luft in die Lunge. Für jeden ist dies selbstverständlich. Der Mensch atmet und bemerkt es nicht. Erst, wenn diese Funktion nicht mehr so vom Körper ausgeführt wird, wie es sich gehört, wird bemerkt, wie sich atmen anfühlt. Vor allem spürt der Betroffene dann, wie sich das nicht richtig atmen können bemerkbar machen kann.  Mittlerweile wurde herausgefunden, dass die Umwelteinflüsse, die jeden Tag auf unsere Atmung einströmen nicht Teil der Evolution sind. Nikotin und Allergene sowie Umweltgifte sollten eigentlich nicht in unsere Lunge geraten. Darauf ist sie nämlich nicht vorbereitet. Ein Raucher nimmt mit jeder Zigarette 100 Millionen Staubpartikel auf. In der Natur kommen diese aber nicht vor und so wird die Lunge überstrapaziert und überlastet. Ist die Lunge allerdings unterfordert, kann dies dazu führen, dass der Körper Allergien bildet. Sollte sich herausstellen, dass die Atemwege verengt sind, muss dies dringend mit Medikamenten behandelt werden. Bei Asthmapatienten konnten bereits sehr gute Ergebnisse erzielt werden, sodass diese Personen heute so gut wie Beschwerdefrei leben können.