Dialyse? Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken

Dialyse – das ist ein großes Wort, das das Leben verändert. Wer die Diagnose „Dialyse“ erhält, weiß, dass sie einen das ganze Leben begleiten wird, bis auf die wenigen Fälle, bei denen eine Transplantation infrage kommt. Die Entscheidung für oder gegen ein Dialyseverfahren ist deshalb eine Entscheidung fürs Leben, die mit weitreichenden Konsequenzen verbunden ist. Aber wann weiß man als Patient, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat?

Die Entscheidungsfindung

Die für sich beste Entscheidung trifft man doch dann, wenn einem Optionen gleichwertig nähergebracht werden und man im Entscheidungsprozess eine aktive Rolle spielt und bewusst entscheiden kann. Die richtige Aufklärung durch den behandelnden Arzt ermöglicht einem als Patienten, die Entscheidung zu treffen, die wirklich zum eigenen Lebensstil passt. Eine Diagnose zu bekommen und mit einer Krankheit zu leben, bedeutet aber nicht gleich Verzicht. Gute Therapien mit innovativen Techniken und Lösungen lassen sich heutzutage so in den Alltag integrieren, dass Einschränkungen aufgrund der eigenen gesundheitlichen Situation so wenig wie möglich in Erscheinung treten und man so sein Leben gewohnt weiterführen kann.

Erfahrungsbericht: Unabhängig bleiben mit der Peritonealdialyse

Die Peritonealdialyse mit dem Cycler als Heimdialysegerät ist so ein Beispiel. Dank des Cyclers können die Patienten die Blutwäsche von zu Hause aus machen, in den meisten Fällen nachts, sodass sie den Tag ganz für sich haben, ihren Leidenschaften und Hobbies nachgehen können, ohne aufgrund ihrer Erkrankung auf etwas verzichten zu müssen. Das Gefühl von „Freiheit“ bekommt dann einen ganz neuen Stellenwert, vor allem für Nierenpatienten, die zuvor eine Behandlung mit der Hämodialyse durchlebt haben.

Wir haben mit drei Dialysepatienten über ihre Patientengeschichte gesprochen und erfahren, wie sie ihr Leben und ihre Freiheit in vollen Zügen genießen – und das trotz Dialyse.