Mein Leben mit LAM

Es handelt sich um eine seltene Lungenerkrankung, die fast ausschließlich bei Frauen auftreten kann: Lymphangioleiomyomatose. Die Krankheit befällt die Lunge in der Form, dass sich in den Lymphgefäßen und Bronchialwegen kleine Bläschen oder sogenannte Zysten bilden und sich unterschiedlich schnell vermehren. Dabei wird das Lungengewebe zerstört, was schließlich die Sauerstoffaufnahme der Lunge erschwert, sodass es zur Atemnot bei den Betroffenen kommt.

Lymphangioleiomyomatose (LAM)

Mit Ende zwanzig bekommt Karla die ungewöhnliche Diagnose Lymphangioleiomyomatose, kurz LAM. Karla hat Glück, dass der junge Arzt nicht allzu lange braucht, um die richtige Diagnose zu stellen. Auf die Tatsache, dass es vor 7 Jahren noch kein Immunsuppressivum bei LAM gab, um das Wachstum der Zysten zu blockieren, folgen für Karla weitere private und gesundheitliche Rückschläge. Was die heutige Mutter durchmachen musste, wie ihr Leben mit der Krankheit verlief und wie sie auf die lebenseinschneidenden Schicksalsschläge zurückblickt, erfahren Sie in unserem Dossier „Mein Leben mit LAM“ von Sophia Schillik.

Alleine mit LAM?

Viele Betroffene sind dabei auf sich selbst gestellt, da es für die Krankheit keine Lobbyvertretung gibt und sich deshalb auch die Pharmaindustrie kaum für die Krankheit interessiert. Menschen mit seltenen chronischen Erkrankungen können jedoch Selbsthilfe beim Verein ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) finden und sich mit anderen Betroffenen vernetzen und Erfahrungen austauschen.