Musikkolumne: Die größten Songirrtümer

Dieses Mal in unserer Musikkolumne: Hören wir immer das, was wir hören wollen? Sehr oft ertappen wir uns dabei, situationsbedingt das zu hören, was wir im Moment hören möchten. Vor allem bei der richtigen Songauswahl neigen wir schnell dazu, uns von unserer momentanen Gefühlslage beeinflussen zu lassen. Man dreht die Lautstärke hoch, schaltet auf Endlosschleife und glaubt mit seinen Gefühlen, der Musik und dem Künstler im Einklang zu stehen.

„Every breath you take, every move you make, I’ll be watching you.“

Wir glauben, verstehen zu können, was der Künstler uns mit seiner Musik und seinen Worten zu verstehen geben möchte. Leider kommt es dabei oft zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen der eigentlichen Texte. So kann man beim genauen Hinhören des berühmten Hits „Every Breath you take“ von The Police verstehen, dass es in dem Song in Wirklichkeit um das Thema Stalking geht. Missverständnisse vorprogrammiert

In ihrer Kunst verarbeiten die Künstler eigene und persönliche Erfahrungen in ihren Texten, die zum einen Teil ihres tatsächlichen Lebens wiederspiegeln können und doch zum anderen nicht unbedingt zutreffen müssen. Hinzu kommt schließlich die Tatsache, dass jeder von uns Hörenden und Sehenden jederzeit mit den eigenen Vorstellungen an alles ihn Umgebende herantritt, um zu sehen und zu hören, was dem persönlichen Begehren und Erfahrungsrahmen entspricht. Missverständnisse und Irrtürmer sind so gesehen vorprogrammiert.In unserer Musikkolumne der Ausgabe N°13 deckt Jayne Cash noch viele weitere dieser „Songirrtürmer“ auf – Songs also, die überraschen.