Mit Musik gegen das Vergessen?

Die Musiktherapie, ein noch junges Therapieverfahren, gewinnt seit einiger Zeit an Aufmerksamkeit. Sie zählt zu den komplementären Therapien, die immer mehr Anwendung in der Pädiatrie, Rehabilitation, Psychosomatik, Psychiatrie und der Gerontopsychiatrie findet. Dort wo anderen Therapieformen der Zugang fehlt, kann die Musiktherapie zum regelrechten, seelischen Türöffner werden.

Mit Musik gegen Demenz

Musik berührt nicht nur die Seele, sie verbindet, ruft Emotionen und Erinnerungen hervor und kann in der Gruppe ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Ist diese besondere Therapieform deshalb sogar ein idealer Ansatz bei der Therapie von depressiven Erkrankungen, Verhaltensstörungen und Demenzerkrankungen? Was kann die Musiktherapie leisten, was andere Therapieformen nicht können? Wie lässt sie sich einsetzen und welchen Effekt kann sie bei Erkrankten hinterlassen? Lesen Sie dazu mehr im Interview mit der Musiktherapeutin Britta Warme im Text von Markus Lauter.