Nur nicht den Humor verlieren!

Jeder kennt das gute Gefühl im Bauch, nachdem man ausgiebig gelacht hat. Lachen setzt nicht nur Glücksgefühle frei, sondern tut ganz nebenbei auch der Lunge gut. Mathias Prehm ist Experte in Sachen Humor und Lachen. Er gibt Humorseminare und setzt sich dafür ein, dass Menschen die Freude an ihrer Arbeit nicht verlieren. Und dabei hilft: Humor. Wie Pflegefachpersonen sich diesen bewahren, verrät Matthias Prehm in seinem Buch „Pflege deinen Humor“. Hier beschreibt der Fachkrankenpfleger und Referent von Humorseminaren Mathias Prehm, was jeder Einzelne tun kann, um den Pflegealltag durch Wortwitz und Situationskomik aufzupeppen.

„Humor kann ein tolles Gewürz sein, wenn Sie es übertreiben, versalzen Sie Ihrem Gegenüber die Suppe.“

Wir haben mit Mathias Prehm über Humor, sein Buch und seine Arbeit gesprochen. Im Interview verrät er uns, wie Humor ihm bei seiner Arbeit als Intensivkrankenpfleger auf einer Station für Menschen mit schweren Brandverletzungen hilft. Außerdem legt er uns ans Herz, eine Sache auf jeden Fall mal auszuprobieren: Lachyoga!

„Beim Lachyoga täuschen Sie erstmal ein Lachen vor, indem Sie in die Hände klatschen und Ho-ho-ha-ha-ha rufen, 5-6 Mal nacheinander. Danach klopfen Sie sich 2-mal auf die Oberschenkel, nehmen die Arme hoch und rufen „Sehr gut, sehr gut, jaaaa!!“ Das hört sich komisch an und ist auch so. Sie werden beim ersten Mal denken: „Herrje, was mache ich hier eigentlich?“ und nebenbei schmunzeln Sie. Das Schmunzeln wird zum Lächeln und am Ende lachen Sie. Sie wissen zwar nicht warum (und das ist auch nicht wichtig!), aber Sie lachen. Hören Sie auf Ihren Körper und genießen Sie diese Momente der Unbeschwertheit, wo der Alltag einfach mal für einen Augenblick nach hinten verschwindet.“

Mehr über Humor, Pflege und Lachen lesen Sie hier bei uns im Interview.

 

 

  • Interview: Kati Borngräber