Rente? So bereiten Sie sich auf den neuen Lebensabschnitt vor

Der Übergang vom Arbeitsleben in die Rente ist für viele im eintretenden Ruhestand zu Beginn eine ungewöhnliche Lebenssituation. Auch wenn sich viele auf die wohlverdiente Ruhezeit freuen, treffen die wenigsten genaue Vorbereitungen vor ihrer Verrentung. Keine gute Idee, meint nicht nur unsere Autorin Doris Neubauer, sondern auch Prof. Dr. Leopold Stieger.

Wenn die freie Zeit zur Qual wird

Ausgerechnet das Nichtstun sowie das Übermaß an freier Zeit, die einem endlich zuteil wird, fällt paradoxerweise den meisten zur Last. Eine Beschäftigung muss her, die bestenfalls erfüllend sowie einnehmend sein sollte, um nicht von der aufkommenden Leere verschluckt zu werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der ehrenamtlichen Tätigkeiten im Rentenalter seit 2013 leicht zugenommen hat.

Bloß keinen Ruhestand

Viele, die sich fit fühlen wollen, möchten etwas tun – und das aktiv und selbstbestimmt. Für die im Amerikanischen unter „Silver Surfer“ oder „Best Ager“ bekannten agile Ältere hat Prof. Dr. Leopold Stieger eine deutschsprachige Definition gefunden: „Vorher war ich berufstätig, jetzt bin ich frei tätig.“ Damit der langersehnte Traum von der Rente nicht in einem bösen Erwachen enden muss, gibt der Psychologe Prof. Dr. Leopold Stieger in seinem Buch „Freitätigkeit – zwischen Beruf und Ruhestand“ Argumente, Anleitungen und Tipps zum anstehenden neuen Lebenseinschnitt. Lesen Sie dazu mehr im Text von Doris Neubauer im Artikel „Freitätigkeit – Aufruf zum Unruhestand“.