Sehen und Wahrnehmung im Alter

Es ist ganz natürlich, dass mit zunehmendem Alter auch die Sehkraft nachlässt. Es ist ein schleichender Prozess, den die meisten von uns erst ab dem 40. Lebensjahr merklich erkennen müssen. Plötzlich erscheinen die Buchstaben in Büchern oder Zeitungen nicht mehr so scharf und das Sehen in der Dämmerung fällt einem schwer. Die Wahrnehmung von Licht, Kontrasten und Entfernungen verändert sich im hohen Alter gravierend, sodass auch das Eigenheim mit all seinen Treppen, Stufen und weißen Fließen zur Gefahrenzone wird.

Die Sehkraft lässt nach: die Alterssichtigkeit

Doch nicht nur das Scharfsehen und das Sehen im Dunkeln fallen uns im Laufe des Lebens immer schwerer, sondern auch das Klarsehen. In jungen Jahren verfügt der Mensch über glasklare Linsen in den Augen. Zwei Schutzproteine sorgen ähnlich wie ein Konservierungsmittel dafür, dass die Eiweiße der Linse nicht verklumpen und die Augenlinse immer schön klar bleibt. Doch im Alter ab etwa 70 Jahren können sich diese Schutzproteine verändern und ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr in vollem Umfang erfüllen. Wie es zu solchen Alterserscheinungen des Auges kommt und welche Auswirkungen das Alter auf die Sehkraft und unsere Wahrnehmung hat, erfahren Sie in unserem Beitrag „Schleierhafte Wirklichkeit“.

  • Text: Dana Bethkenhagen