Demenz – Wege durch den Antragsdschungel

Oft beginnt die Krankheit schleichend – lässt sich nur einmal kurz blicken, um dann wieder zu verschwinden. Aber dann häufen sich die Auffälligkeiten: Dinge werden verlegt, Namen vergessen. Irgendwann stellt sich die Frage: Sind das noch normale Alterserscheinungen oder ist das schon Demenz? Eine Demenzdiagnose stellt oft die ganze Familie auf den Kopf – hier finden Betroffene und Angehörige Unterstützung und Orientierung.

Unterstützung für individuelle Ansprüche

Egal, ob Sie das als Angehörige selbst übernehmen, ein professioneller Pflegedienst oder ob ein Heimaufenthalt nötig ist: In allen Situationen können Sie Leistungen der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung in Anspruch nehmen. Diese variieren je nach Schweregrad der Pflegebedürftigkeit, die ein Gutachter feststellt und in eine der fünf sogenannten Pflegegrade einordnet.

Die private Vorsorge lohnt sich

Wer privat pflegepflichtversichert ist und damit einen Basisschutz hat, kann beispielsweise die compass private pflegeberatung kontaktieren. Angehörige und Betroffene bekommen auf diese Weise einen Überblick über die neue Situation sowie mögliche Therapie- und Hilfsangebote. Denn was viele nicht wissen: Wenn eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde, haben Sie gesetzlichen Anspruch auf bestimmte Leistungen – nicht zuletzt auch auf Unterstützung durch professionelle Fachkräfte. Das alles hilft dabei, den Alltag entsprechend der eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse zu gestalten. Wer darüber hinaus eine private Pflegevorsorge der Allianz wählt, profitiert von einer umfassenderen finanziellen Absicherung und beispielsweise beim PflegetagegeldBest auch vom kostenlosen Assistance- Service WDS.care.

Unterstützung der pflegenden Angehörigen

Viele Menschen möchten ihre Eltern oder andere Angehörige im Falle einer Demenz selbst pflegen. Da dies vom Staat als ehrenamtliche Tätigkeit eingestuft wird, können Sie entsprechende Unterstützungsleistungen und Ansprüche geltend machen. Wer ehrenamtlich pflegt kann somit Rentenansprüche geltend machen, falls er maximal 30 Stunden/Woche erwerbsfähig ist und mindestens 10 Stunden/Woche für die ehrenamtliche Pflege aufwendet. Die Beiträge übernimmt die Pflegeversicherung. Ihre Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad des Betreuten, er oder sie muss mindestens mit Pflegegrad 2 eingestuft sein. Auch während maximal 6 Wochen Urlaub/Jahr werden die Beiträge weitergezahlt.

Mehr zu den Vorteilen einer privaten Pflegeversicherung der Allianz erfahren Sie im Beitrag „Demenz – Wege durch den Antragsdschungel.“