Ausdauersport ist die beste Anti-Aging-(Be)Handlung

Laufen ist längst zum Massensport geworden – und zwar nicht nur von jüngeren, sondern zunehmend auch von älteren Menschen. Die Gründe sind vielfältig und liegen auf der Hand: Ausdauersport hält gesund und macht eine Menge Spaß.

  • Text: Alexander Kords

In jedem Wochenende finden an mehreren Orten in ganz Deutschland Volksläufe statt. Ob ein viel beachteter Marathon durch die Großstadt, ein unaufgeregter Zehn-Kilometer-Lauf am Ortsrand oder ein anspruchsvoller Trail Run durch Wald und Wiesen – Laufveranstaltungen unterschiedlichster Art sind voll im Trend, und jedes Jahr kommen neue dazu. Was dabei auffällt: Die Anzahl älterer Teilnehmer nimmt ständig zu. Einen Anreiz für sie bilden die hohen Altersklassen, die vor allem die Veranstalter größerer Wettbewerbe einrichten und in denen Ü50-, Ü60- und noch ältere Teilnehmer gegen ihre Altersgenossen um den Sieg laufen. Was aber noch viel wichtiger ist als Pokale und Medaillen: Ausdauersport ist extrem gesund – auch (oder gerade) im fortgeschrittenen Alter.

Warum Ausdauertraining im Alter so sinnvoll ist

Ab 50 lassen die motorischen Fähigkeiten nach, zudem bauen die Muskeln immer mehr ab. Wer sich dann nicht mehr als nötig bewegt, der legt schneller an Gewicht zu und erhöht außerdem das Risiko eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts oder dafür, an Demenz oder Diabetes zu erkranken. Dagegen kann man aktiv vorgehen: Regelmäßiger Ausdauersport stärkt Herz-Kreislauf-System, Muskulatur und Knochendichte, kurbelt den Stoffwechsel an und reduziert den Fettanteil im Körper. Zudem ist er in der Lage, den Alterungsprozess der Zellen zu verlangsamen, weshalb ihn viele Mediziner als die einzige Anti-Aging-Behandlung benennen, die wirklich etwas bringt. Weil das Laufen die Knie recht stark beansprucht, ist es allerdings nicht für jedermann geeignet. Gelenkschonender sind da schon Schwimmen, Nordic Walken, Wandern, Radfahren oder Skilanglauf. Wichtig bei der Wahl der Sportart ist vor allem eins: der Spaß. Denn der entscheidet darüber, ob man dranbleibt oder nicht. Denn eins steht fest: Für Bewegung gibt es keine Altersbegrenzung.

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