Lass dich vom Krebs nicht unterkriegen!

Nicole Staudinger ist eine Powerfrau mit vielen Talenten. Die Firmengründerin, Bestsellerautorin und Krebsaktivistin berichtet über ihre Schockdiagnose Brustkrebs und die Zeit danach.

Was schoss Ihnen als Erstes durch den Kopf, als Sie mit 32 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhielten?

Dass meine Kinder noch nicht mal Erinnerungen an mich haben werden, weil sie damals noch so jung waren, als ich die Diagnose erhielt. Das war mein erster Gedanke. Dass sie zu klein sind, um ohne Mama zurechtzukommen.

Hat der Brustkrebs Ihr Selbstbild beeinflusst? Hat sich Ihr Selbstbewusstsein als Frau geändert?

Ja, tatsächlich. Ich kann mich jetzt besser annehmen, weil ich mich nicht mehr über äußere Attribute definiere. Weiblichkeit hat nichts mit Haaren oder Brüsten zu tun, das musste ich aber erst einmal lernen! Gleiches gilt für das Selbstbewusstsein. Ich bin durch die Erkrankung mutiger geworden, denn schlimmer als das, was ich hinter mir habe, kann es eigentlich nicht kommen. Das lässt mich stark werden.

„Ach, der Körper ist doch Pillepalle. Die Seele ist die größte Herausforderung!“

Geht es „nur“ um die körperliche Veränderung oder worin liegt Ihrer Meinung nach die größte psychische Herausforderung? Warum?

 

Ach, der Körper ist doch Pillepalle. Die Seele ist die größte Herausforderung! Die für mich größte Herausforderung genauer gesagt: die Angst.

 

Welchen Rat würden Sie Menschen mitgeben, die an Krebs erkranken?

 

Gar keinen. Ratschläge sind auch Schläge. Ich habe darüber ja mehrere Bücher geschrieben. Aber um mal so eines zu nennen: Ich glaube, an jedem Weg wachsen Blumen. Und wenn der noch so steinig ist, da sind auch Blumen. Das macht den Weg nicht leichter, aber die Perspektive vielleicht erträglicher.

 

Das ganze Interview mit Powerfrau Nicole Staudinger können Sie auf LEBENLANG lesen.