Mutmacherin Claudia Altmann-Pospischek

Sie gehört zu den Krebs-Patientinnen, die sich für einen offenen Austausch über Brustkrebs und Metastasen einsetzen. Ängsten begegnet sie mit viel Gefühl, Humor und Aufklärung. Ihr Markenzeichen: eine ungebändigte Lebensfreude, mit der sie nicht nur Krebs-Patienten motiviert. Ihr Appell an alle Gesunden: „Geht zur Krebs-Vorsorge!“ Für LEBENLANG erzählt Mutmacherin Claudia Altmann-Pospischek aus ihrem Leben als Krebs-Aktivistin.

Kräftezehrender Therapiemarathon

Die Diagnose kam 2013 aus dem Nichts und hat mir sprichwörtlich den Boden unter den Fü.en weggezogen. Mein winziges Mammakarzinom hatte bereits in die Leber und in die Knochen gestreut. Das alles ohne genetische Vorbelastung und trotz regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen. Prognostizierte Durchschnittsüberlebenszeit: zwei bis vier Jahre. Was folgte, war ein kräftezehrender Therapiemarathon mit Operationen, Chemos, Antihormon- und Antikörpertherapien, Bestrahlungen, Knochenaufbauspritze usw.

 

Den Krebs im Zaum halten

 

Getragen von viel positiver Energie und ausgestattet mit jeder Menge Lebensfreude, Zähigkeit und Optimismus, gelang es mir seitdem, den Krebs im Zaum zu halten, mal besser – mal schlechter. Stets an meiner Seite sind mein Mann Peter, meine Familie, meine Freundinnen und Freunde. Wie es weitergeht? Die Zukunft wird es zeigen. Im Moment kämpfe ich gerade mit kürzlich diagnostizierten Bauchfell-Metastasen und bin unter Dauertherapie. Sämtliche Nebenwirkungen inklusive. Dabei will ich doch nur eines: nämlich leben. Und das möglichst lange.

 

Mehr über Claudia Atmann-Pospischeks Geschichte erfahren Sie in der aktuellen LEBENLANG-Ausgabe.

 

„Es gilt, das Leben in vollen Zügen zu genießen – getreu dem Motto: „every day is an adventure!“ “