Start-up mit ganz besonderer Mission

Als die Outdoor-Journalistin und Bergsportlerin Petra Thaller im Januar 2015 die Diagnose Brustkrebs erhält, erschafft sie aus ihrer Leidenschaft ein Start-up mit ganz besonderer Mission: Menschen über den Berg zu bringen. Mit LEBENLANG hat Thaller über die Entstehung und die Bedeutung ihres Unternehmens gesprochen.

Wer hat „Outdoor Against Cancer“ gegründet und welches Team steckt dahinter?

Völlig unspektakulär, das bin ich. Das Team dahinter besteht aus Sportwissenschaftlern, Medizinern, Sportlern, Visionären und Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Bewegung in die Gesellschaft zu bringen und gleichermaßen zurückzubringen. Und zwar Bewegung in der Natur. Dort wo es uns Menschen einfach am besten geht.

Welche Mission hat „Outdoor Against Cancer“?

Im Laufe der vergangenen vier Jahre hat sich unser Mission Statement ein wenig geändert – von: OAC hilft Menschen über den Berg (2015) zu OAC hilft Menschen über den Berg (2019). Wir kämpfen für Outdoor-Aktivitäten in einer sauberen Umwelt, denn Umweltverschmutzung verursacht Krebs. So engagieren wir uns für beides: Menschen und Umwelt.

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„"Wenn ich gewusst hätte, wie wichtig die Bewegung OAC ist, hätte ich schon früher Krebs bekommen." “

Wie ist die Idee zu „Outdoor Against Cancer“ entstanden?

Die Idee ist auf einer Skitour während meiner eigenen Krebserkrankung entstanden. Mit Chemo im Körper und neuen Ideen im Kopf. Ich war mit einem Freund im Winter am Berg unterwegs und stellte mir die Frage, warum das andere Menschen nicht machen: rausgehen während der Chemotherapie, auf andere Gedanken kommen, das Leben genießen, gesund werden und gesund bleiben.

Wie begeistern Sie ausgerechnet schwer erkrankte Menschen?

[Lacht]. Da habe ich natürlich einen großen Vorteil gegenüber den Menschen, die niemals an Krebs erkrankt sind: Denn ich hatte diese Krankheit selbst. Unlängst musste ich ein Statement zu OAC abgeben, das genau das besagt, was ich empfinde: „Wenn ich gewusst hätte, wie wichtig die Bewegung OAC ist, hätte ich schon früher Krebs bekommen.“ Nein, Spaß beiseite, ich bin dankbar für meine Energie und meine Visionen und für die Partner in dem Projekt „OAC: my goal“ , die es ermöglichen, ein europaweites Netzwerk aufzuspannen.

Das gesamte Interview mit Petra Thaller können Sie im Blättermagazin lesen.