Wer steckt hinter LaShoe?

Zum Weltfrauentag 2017 ist LaShoe mit ihrem Onlineshop live gegangen. Das passt, denn im Team herrscht geballte Frauenpower. In den knapp drei Jahren hat sich das Unternehmen einen Namen in der Branche gemacht. Im Interview erzählen Produktmanagerin Dinah Eikholz & Geschäftsführerin Melanie Molz, aus welcher Idee heraus LaShoe entstanden ist, warum die Fußgesundheit eine wichtige Rolle spielt und ob es in Zukunft auch eine Männer-Kollektion geben wird.

Frau Eikholz, wie ist die Idee zu LaShoe entstanden?

DINAH EIKHOLZ: Unser kleines Gründungsteam hat gesehen, dass rund 11 Mio. Frauen in Deutschland an Hallux valgus leiden. Da haben wir uns gefragt, welche gesunden Schuhe die Frauen tragen können. Bei einer Recherche ist aufgefallen, dass das Angebot aus unmodischen schwarzen, beigen oder grau-braunen Schuhen hauptsächlich aus synthetischen Materialien besteht – nicht sehr ästhetisch. Wir haben uns also eine Frau von 40 Jahren mit einem Hallux valgus vorgestellt, die Interesse an Mode hat und gerne ein schönes Kleid trägt. Sie ist nun auf der Suche nach einem passenden Schuh und muss sich entscheiden: Nehme ich einen gesunden Schuh, dafür sieht mein Outfit dann nicht so schön aus oder trage ich einen schönen Schuh aus Synthetik- Material, der mir aber Schmerzen bereitet? Diesen Kompromiss wollten wir aufbrechen und hatten die Idee, Schuhe für Frauen mit Hallux valgus und empfindlichen Füßen zu machen, die schön, stylisch und gesund sind. Bei uns muss man sich nicht entscheiden.

Frau Molz, bei fast der Hälfte aller Frauen in Deutschland tritt die Zehenfehlstellung Hallux valgus irgendwann auf. Auf ihrer Webseite können sich Kundinnen u.a. zu Maßnahmen, Vorsorge und Linderung informieren. Warum ist Ihnen wichtig, den Kundinnen gleichermaßen als gesundheitlicher Berater zur Seite zu stehen?

MELANIE MOLZ: Wir sagen es eigentlich schon in unserem Claim, in dem wir wunschlos glückliche Füße versprechen. Das ist unser Ziel und deshalb wollen wir auch ein ganzheitliches Konzept anbieten. Wir ermöglichen mit unseren Schuhen, dass die Kundin weniger Schmerzen hat. Wir wissen natürlich auch, dass wir eine Fußfehlstellung nicht heilen können oder bei einem sehr stark ausgeprägten Hallux an unsere Grenzen stoßen. Vorbeugen können wir dem Ganzen allerdings schon. Unser Wunsch ist, dass die Kundin sagt: „Jetzt sind meine Füße besser dran, sowohl durch den Schuh per se, aber auch durch zusätzliche Entspannungs- oder Kräftigungsübungen. Wir sind nicht nur eine reine Modemarke, sondern wollen auch unsere Expertise ganzheitlich unter Beweis stellen. Dafür haben wir uns alle lange mit diesem Thema beschäftigt und bekommen außerdem Unterstützung von einem Orthopäden , mit dem wir eng zusammenarbeiten. Uns ist wichtig, auch fachmännische Auskunft geben zu können.

„Der Frau wollen wir mit unseren Schuhen wieder Spaß am Shoppen ermöglichen.“

Frau Eikholz, Sie haben keine Mühe und Diskussionen mit Herstellern gescheut, um das LaShoe-Prinzip zu entwickeln. Was genau steckt hinter dem Prinzip?

DINAH EIKHOLZ: Wir haben überlegt, wie ein Schuh aufgebaut sein muss, damit er für Hallux valgus oder empfindliche Füße geeignet ist. Da reicht es nicht, einen normalen Schuh zu produzieren. Per ‚Trial and Error‘ haben wir über mehrere Jahre an verschiedenen Produktionstechniken in einer kleinen Manufaktur in Spanien gearbeitet. Mit unserer Technik brechen wir die eigentlichen Regeln der normalen Schuhtechnik auf. Wir nutzen besonders weiches Leder, das auch noch zusätzlich bearbeitet wird, damit es noch anschmiegsamer wird. Dafür ändern wir jede Schnittführung, um drückende Nähte zu verhindern und binden Accessoires ein, um den Hallux geschickt zu kaschieren. Das sind alles Dinge, die uns unterscheiden und unseren LaShoe ganz besonders machen.

 

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