Mythen und Fakten über Zimmerpflanzen

Pflanzen bringen Leben ins Haus und reinigen die Luft – so sagt man. Können sie auch die Nachtruhe stören? Wir räumen mit den Mythen über Zimmerpflanzen auf und erklären, welche Wirkungen sie im Haus entfalten können.

  • Text: Martin Pieck

Sind Zimmerpflanzen im Schlafzimmer schlecht für die Gesundheit?

Gerade in Zeiten der Klimadebatten wird viel über den positiven Effekt von Pflanzen gesprochen. Durch Photosynthese binden sie CO2 und geben Sauerstoff frei. Pflanzen kehren den Prozess häufig aber genau dann um, wenn wir in der Regel schlafen wollen. Nachts, ohne Sonnenlicht, geben Sie CO2 ab. Lange hieß es daher, dass Pflanzen im Schlafzimmer schlecht für die Gesundheit seien. Ein Mythos, denn CO2 wird nur wenig ins Schlafzimmer gepumpt. Tatsächlich „verschlechtert“ der Partner im Doppelbett die Luft um ein Vielfaches mehr. Will man den nicht aus dem Schlafzimmer verbannen, muss man sich auch um die Pflanzen nicht sorgen.

Die Heilpflanze unter den Zimmerpflanzen: Aloe Vera

Dieses Allround-Talent ist im Sommer besser an wärmeren Plätzen aufgehoben, in der Wintersaison fühlt sie sich aber durchaus im Schlafzimmer wohl. Aloe Vera ist eine der Pflanzen, die nachts sogar Sauerstoff produzieren. Dazu ist Aloe Vera nicht nur dekorativ, im Besitz der Pflanze hat man auch ständigen Zugriff auf ihre heilende Wirkung. Die Pflanze ist ein Alleskönner und ein Mittel gegen Entzündungen, Verbrennungen, bei Immunschwäche oder Allergien. Besonders geeignet ist die Sorte Barbadensis Miller.

Der Bogenhanf mag es kühl und dunkel

Auch der Bogenhanf muss sich unter Deko-Aspekten nicht verstecken. Die saftgrüne Pflanze ist extrem pflegeleicht und so auch für Menschen ohne grünen Daumen geeignet. Vor allem an kühleren und dunkleren Orten fühlt sich der Bogenhanf wohl, ist also im Schlafzimmer gut einsetzbar.

Die Grünlilie: Eine Zimmerpflanze für das Schlafzimmer

Die robuste Grünlilie ist pflegeleicht und gut unter Schlafzimmerbedingungen großzuziehen. Sie ist außerdem sehr vermehrungsfreudig. Katzenbesitzer wird besonders freuen, dass die Pflanze im Vergleich zu anderen Lilien nicht giftig auf die Stubentiger wirkt. Ein gesunder Nebenaspekt ist, dass die Grünlilie viel Formaldehyd aus der Luft filtert und so die Raumluft – wenn auch nur minimal – säubert.

Weitere Zimmerpflanzen sowie den vollständigen Text lesen Sie in der digitalen Ausgabe von LEBENLANG.

Wenn Sie ihre Wohnung in eine grüne Oase verwandeln möchten, haben wir für Sie einige Impressionen und Anregungen auf unserer Pinterest Pinnwand zusammengestellt.