Rheuma: Himmlische Rezepte gegen höllische Schmerzen

Seit nun mehr als 30 Jahren lebt die Ernährungsexpertin und Autorin Anke Mouni Meyer mit ihrer Erkrankung. Als sie mit 24 Jahren die Diagnose Rheumatoide Arthritis gestellt bekam, wusste sie noch nicht, dass dies ihr Leben entscheidend verändern würde und die Gesunderhaltung ihres Körpers die höchste Priorität in ihrem Leben bekommen sollte. Heute arbeitet Sie als Ernährungscoach und gibt Ernährungsseminare für Menschen mit Rheuma. In ihrem Gastbeitrag spricht Sie von ihrer Erkrankung und ihrem Weg hin zu einer gesunden Ernährungsweise.

Wie Rheuma mein Leben veränderte

Nach der Diagnose ging es mit mir rapide bergab. Innerhalb von zwei Jahren konnte ich mich nur noch mühsam fortbewegen. Das Gehen fiel mir schwer, und ich hatte permanente starke Schmerzen, die mein Leben unerträglich werden ließen. Ich sah keinen Ausweg, was mich auf seelischer Ebene völlig unglücklich machte. Die üblichen Rheumamedikamente kamen wegen eines Arzneimittelskandals in den 80ern für mich nicht infrage. Dabei wollte ich noch so viel vom Leben und das möglichst gesund. Ich beschloss, meinen eigenen Weg zu suchen. Dass er mich über die Ernährung zu einem besseren Umgang mit meinen Rheumaschmerzen führen sollte, war mir klar, doch ein Konzept hatte ich nicht.

Rheuma: Ernährung wurde meine Therapie

Ich entschied mich mit jugendlichem Mut und einer großen Portion Ahnungslosigkeit dazu, keine Medikamente zu nehmen und litt fürchterlich. Auf eigene Faust probierte ich verschiedene Ernährungshinweise aus, die ich aufgeschnappt hatte und die irgendwie überzeugend klangen. Kein Zucker, viel trinken, Gemüse – doch das reichte nicht. Ich fand keine Ordnung in meinen Essgewohnheiten. Jahre später wurde mir klar, dass es genau darum geht: Ordnung.

Makrobiotik und die fünf Elemente

Was das Essen anbetrifft, habe ich nach einiger Zeit des Suchens ein gutes Konzept gefunden. Es war die makrobiotische Ernährung, die mich ein großes Stück weitergebracht hat. In Verbindung mit den fünf Elementen, die ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin haben, bekam ich die gewünschte Ordnung in meine Essgewohnheiten und damit ein in sich geschlossenes System, nach dem ich mich richten konnte. Das war großartig.

Bis es mir besser ging, dauerte es allerdings etwas länger. Es ging nicht von heute auf morgen, dafür war ich einfach mittlerweile zu krank. Bis ich einigermaßen schmerzfrei war, dauerte es ca. zwei Jahre.

Weitere Erfahrungen und einige Ernährungstipps sowie den vollständigen Gastbeitrag von Anke Mouni Meyer lesen Sie in der digitalen Ausgabe von LEBENLANG.

Ein Rezept für einen leckeren Möhren-Kräuter-Aufstrich können Sie hier kostenlos herunterladen.