Der Hund, der einen durchs Leben leitet

Immer häufiger hört man von innigen Beziehungen zwischen Hund und Mensch, doch was steckt wirklich dahinter? Eine endlose Freundschaft zwischen Tier und Halter oder doch der lebensrettende, treue Partner?

Ein Hund kann auf uns Menschen wie ein Partner fürs Leben wirken. Die Verbindung zwischen Mensch und Hund sorgt für eine bessere Erholung nach stressigen Situationen oder unangenehmen Momenten, sie schafft emotionale Stabilität und Geborgenheit. Respekt und Vertrauen stehen im Mittelpunkt jeder gesunden Bindung. Deshalb werden auch Haustiere zunehmend als Teil der Familie angesehen. Dass Menschen emotionale Beziehungen zu Tieren aufnehmen, ist der Evolution geschuldet: Wir teilen nicht nur physiologische und kognitive Mechanismen mit Hunden, sondern auch Strukturen unseres sozialen Verhaltens.

Es ist ein Geben und Nehmen – insbesondere zwischen Mensch und Hund

Speziell ausgebildete Hunde können Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen helfen, alte und kranke Menschen trösten, blinde Menschen führen oder als Such- und Rettungshunde arbeiten. Sie können aber auch wertvolles Eigentum bewachen oder uns schützen, indem sie Bedrohungen und kriminelle Aktivitäten anzeigen.

Heutzutage existieren viele Therapieformen, die auf die Hilfe von „tierischen Co-Therapeuten“, insbesondere auf Hunde setzen. So begleiten Hunde beispielsweise erblindete Personen und erleichtern ihnen so erheblich den Alltag. Die Hunde werden speziell auf die Einzelfälle ausgebildet und können so effektiv eingesetzt werden. Der Hund ist allerdings nie der Therapeut selbst; er leitet keine Therapie, sondern er soll lediglich in einer Therapie unterstützend wirken. Gelenkt wird er von der jeweiligen Bezugsperson.

Der Hund: beste Freund des Menschen

Einsatz von Therapiehunden 

Therapiehunde werden in vielen verschieden Fällen eingesetzt und sie sind echte Unterstützer in Alltagssituationen, sowohl bei psychischen- als auch bei physischen Erkrankungen. So kann beispielsweise Kindern mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung durch einen Therapiehund in der Entwicklung geholfen werden. Doch es gibt auch Menschen, die an schweren allergischen Anfällen leiden, welche jedoch medizinisch nicht erklärbar sind. In solchen Fällen können Therapiehunde eingesetzt werden, um die Betroffenen vor einem allergischen Schock zu warnen. Die Tiere verhalten sich in solchen Situationen, in denen Sie eine Gefahr für Ihre Bezugsperson wahrnehmen unruhig. So machen sie auf sich aufmerksam und warnen ihren Halter.

Bindung stärken

Tägliche Aktivitäten mit dem Hund stärken die Bindung zwischen beiden Partnern. Es kann einfach ein Spaziergang, ein Spiel oder eine Trainingseinheit sein, Hauptsache man macht es gemeinsam. Die Bindung zu dem Hund wird stärker und erhält die vertrauensvolle Beziehung. Somit kommt es der Gesundheit und dem Wohlbefinden beider zugute. Dies zeigt sich auch häufig daran, dass die Patienten oft ein anderes Verhalten, dem Tier gegenüber zeigen, als sie es bei vertrauten Menschen tun. Mensch und Hund sind eins geworden und es besteht ein blindes Vertrauen.

Allen Menschen – egal welchen Alters – kann der Hund Licht in die Dunkelheit bringen und das Leben wieder lebenswert machen.

Über die Autorin:

„Mein Name ist Annalena Punger, ich bin 17 Jahre alt und neben dem Kraftsport ist das Schreiben meine große Leidenschaft. Sobald ich lesen konnte war ich den Büchern verfallen und entdeckte bald auch meine Begeisterung für das Schreiben selbst. Mittlerweile weiß ich, dass ich später im Bereich des Journalismus und der Redaktion arbeiten möchte.

Hiermit möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der „Lebenlang“ Redaktion bedanken, dass mein Artikel auf diesem Blog erscheint.“

 

Vielen Dank liebe Annalena für Dein Mitwirken!