Gründen im hohen Alter – Das kann durchaus erfolgreich sein

Die Menschen werden immer älter und bleiben dabei im Durchschnitt auch länger gesund. Das hat zur Folge, dass viele mehrere berufliche Stationen aufweisen. Aktuell zeichnet sich noch ein weiteres Bild, denn viele Unternehmen werden von älteren Personen gegründet. Zudem engagieren sich dabei auch viele Senioren deutlich mehr im Ehrenamt. Beides stellt einen Zugewinn für die Gesellschaft dar und kann durchaus auch erfolgreich sein. Die Rente ist ein neuer Lebensabschnitt. Sich aber wirklich zur Ruhe setzen, tun nur wenige. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Erwerbstätigen über dem 65. Lebensjahr an. Viele Selbständige arbeiten deutlich länger, als es die Ruhestandsgrenze vorgibt. Spannend ist zu beobachten, dass die Zahl der Unternehmensgründer, die sich im eigentlichen Rentenalter befinden, ebenfalls zunimmt.

Coachings können Sicherheit geben

Eine Selbständigkeit ist immer ein großer Schritt. Dieser muss von Beginn an gut durchdacht sein, und sollte nach einem passenden Plan aufgebaut werden. Durch die langjährige Berufserfahrung, die viele Gründer in diesem Alter mit sich bringen, gelingt es oftmals sehr erfolgreich als Selbständiger in diesem Alter durchzustarten. Coachings können dabei helfen, Unsicherheiten zu nehmen, die Angst vor einem möglichen Existenzverlust abzubauen und gleichzeitig dafür sorgen, dass mögliche Hürden direkt genommen werden können. Doch woher kommt die Idee ein Unternehmen im gesetzteren Alter aufzubauen? Laut Statistiken, die Sie auch im Lebenlang Magazin einsehen können, haben 72 Prozent Spaß an der Arbeit. 55 Prozent sehnen sich nach einer Aufgabe und nur 39 Prozent geben an, dass finanzielle Gründe eine Rolle spielen.  Anhand dieser Zahlen wird auch deutlich, warum eine ehrenamtliche Aufgabe für viele Senioren eine gute Möglichkeit darstellt, sich wieder mehr in die Gesellschaft zu integrieren und zu engagieren.

Sich um andere kümmern kann glücklich machen

Gerade im vorangeschrittenen Alter ist auf einmal mehr Zeit vorhanden, die dazu genutzt werden kann, sich um andere zu  kümmern. Zuhören, wie am Sorgentelefon, mithelfen in Einrichtungen, oder für Kindergruppen aktiv werden können mögliche Tätigkeiten sein, die ehrenamtlich übernommen werden können. Dies hat den Effekt, dass sich ein gutes Gefühl einstellt. Etwas für andere tun, sich nützlich fühlen und aktiv bleiben. Das sind die Hauptargumente, die von ehrenamtlichen Senioren gerne vorgetragen werden. Über 7.500 Menschen arbeiten in ihrer Freizeit in der Telefonseelsorge und profitieren dabei auch selbst von ihrer Aufgabe. Um für diese Aufgabe vorbereitet zu sein, werden die Telefonseelsorger entsprechend geschult. Die Tätigkeit wird außerdem professionell betreut. Diese Betreuung ist durchaus nötig, denn manche Erzählungen von Anrufern, beschäftigen die freiwilligen Seelsorger natürlich auch noch nach dem Gespräch. Andere Ehrenamtler haben eine Liebe für Tiere. Gerade Tierheime oder auch Zoos leben von ihren ehrenamtlichen Helfern. Zahlreiche Menschen im Ruhestand entscheiden sich sogar für eine Kombination aus mehreren Ehrenämtern, und füllen so ihren Alltag mit einem wichtigen Beitrag für die gesamte Gesellschaft. Ehrenämter, welche zur freien Verfügung stehen, finden Sie übrigens auch in den Ämtern Ihrer Stadt.