Ein Comic für die Pflege von Fesch & Klamke

Pflege und Comic – passt das zusammen? Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber für Frank Schaberg und Bastian Klamke schon. Als „Fesch & Klamke“ erstellen sie Cartoons, die den Pflege-Alltag abbilden.

Über „Fesch & Klamke“

Bastian Klamke und Frank Schaberg ragen aus fast jeder Menschenmenge heraus. Mit jeweils fast zwei Metern Körpergröße behalten die beiden den Überblick in Berlin. Beinahe hätte Bastian Klamke Grafikdesign studiert. Doch dann gab er der Pflege den Vorzug und pinselte lieber privat. Bis seine kleinen, witzigen Pflege-Cartoons einem Verlag auffielen. „Mach doch für uns mal Cartoons. Aber regelmäßig“, hieß es aus der Schlüterschen Verlagsgesellschaft, die damals das Online-Magazin „Pflegebrief“ verschickte. Bastian Klamke „machte“. Bastian Klamke, der Karikaturist, war geboren.

Als er Frank Ewald Schaberg kennenlernte, wurde aus dem Single-Karikaturist ein munteres Duett: „Wir haben eine klare Aufgabenverteilung. Wir reden viel, werfen uns die Bälle zu“, schildert Frank Ewald Schaberg die gemeinsame Arbeit. „…und jedes Mal, wenn der Ball zurückkommt, ist er ein Stück perfekter“, ergänzt Bastian Klamke. Beide wurden zu „Fesch & Klamke“ und ticken ähnlich.

Ein Comic für die Pflege

„Wir würden gern mal einen Comic zeichnen“, verkündeten „Fesch & Klamke“ eines Tages ihrem Verlag. „Dann macht mal“, hieß es fröhlich. Und die beiden legten los. Sie erfanden Micha, den gutwilligen, aber vom Pech verfolgten Krankenpflege-Azubi, der zum ersten Mal auf die Praxis trifft. Im „Krankenhaus am Rande der Vernunft“, so der Titel des Comics, schickten Fesch & Klamke den hilflosen Micha in die Hölle der Praxis.

Der Examinator – Lernkartenspiel für die Pflege

Ein wenig Trivial Pursuit, ein bisschen Poker, ein Teil Canasta und ganz viel pflegerisches Wissen. Fertig war der Examinator. Der Examinator ist ein kleiner Tribut an ihre jungen Kollegen in der Pflege. Wie sagt doch ein Rezensent: „Man sollte dem Pflegenachwuchs dieses Kartenspiel am ersten Tag in die Hand drücken. Wirkt im Gegensatz zu manchem dicken Folianten gar nicht abschreckend.“

Dieser Artikel ist erstmals in der LEBENLANG-Ausgabe No. 2 erschienen und hat es ins Best-of der Jubiläumsausgabe 2020 geschafft. Hier geht’s zur goldenen LEBENLANG-Ausgabe.