Kompakt: Stress, Burnout & Depression

In Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Auch wenn die Zahl der Suizide in Deutschland in den letzten 30 Jahren glücklicherweise zurückgegangen ist, steigt die Zahl der Diagnosen psychischer Erkrankungen weiterhin an – die Gründe dafür sind komplex. Und obwohl so viele Menschen psychisch krank sind, herrscht in unserer Gesellschaft immer noch ein unklares Bild von den am häufigsten auftretenden psychischen Leiden wie Burnout und Depression.

Depression weniger Stigmatisiert?

Was zunächst gesagt werden muss: Die Gründe für die steigende Zahl psychischen Erkrankungen in Deutschland sind komplex: „Ein Grund für die steigenden Diagnosen hängt damit zusammen, dass psychische Probleme heute weniger stigmatisiert sind“, erklärt Dr. med. Iris Hauth, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie. Das ist mitunter der Tatsache zu verdanken, dass in den letzten Jahren psychische Erkrankungen wie Depression auch bewusst in der Öffentlichkeit und in den Medien thematisiert wurde. Die Schamgrenze zum Arzt zu gehen, um über das eigene seelische Befinden zu sprechen, sinkt. Ärzte sind daher heutzutage auch stärker auf das Thema sensibilisiert und sind besser in der Lage, psychische Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Im folgenden Beitrag haben wir für Sie kurz und kompakt die wichtigsten Informationen rund um unser Themendossier „Stress, Burnout und Depression“ zusammengefasst. Hier erfahren Sie mehr über die scheinbare Entwicklung unserer Gesellschaft hin zu einer Stressgesellschaft