Prince – Das wechselhafte Leben eines Musikgenies

Am 21. April 2016 hörte in Chanhassen, einer Stadt im US-Bundesstaat Minnesota, das Herz eines der größten Musikers unserer Zeit für immer auf zu schlagen. Prince Rogers Nelson, der den größten Teil seiner Karriere unter dem Namen Prince bestritt, starb an einer Überdosis Schmerzmittel, die er versehentlich eingenommen hatte.

Das Multitalent

Was er erreicht hat, ist eindrucksvoll: Mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger, sieben Grammys über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren, dazu ein Golden Globe und ein Oscar. Letzteren bekam Prince im Jahr 1985 für seinen wohl größten Hit: „Purple Rain“, geschrieben für den Film mit gleichem Namen, in dem Prince selbst mitspielte. Das Lied ist ein exzellentes Beispiel für die musikalische Vielfalt, die das gesamte Werk des Künstlers prägte: In über acht Minuten wechselt es von einer Ballade zu einem Gospel-Song, wird dann mit der immer lauter kreischenden Gitarre zu einer Rock-Oper, um schließlich in sphärischen Orchesterklängen zu enden. Dazu zieht Prince als Sänger alle stimmlichen Register.

Eine einzigartige Karriere

„Purple Rain“ – Song, Album und Film – machten Prince zum Weltstar. Doch schon zuvor hatte der 1958 geborene Künstler in der Musikszene für Aufsehen gesorgt. Im Alter von nur 19 Jahren hatte er sein erstes Album „For You“ aufgenommen – einem jüngeren Musiker hatte die Plattenfirma Warner Bros. Records noch nie die Erlaubnis gegeben, einen Langspieler in kompletter Eigenregie zu produzieren. Die Texte für sämtliche Songs stammten aus seiner Feder, sowohl alle Gesangsspuren als auch alle 27 Instrumente spielte er selbst ein. Prince war ein echtes musikalisches Multitalent und ein einzigartiger Künstler. Mit seinen Songs wie „Purple Rain“ lebt er in seinen Fans für immer weiter – und das über Generationen hinaus. Alexander Kords hat für uns seine wichtigsten Lebensstationen zusammengefasst.

Mehr Songs für die Ewigkeit haben wir in unserer LEBENLANG Playlist „Melodien für Generationen“ gesammelt.