Pflege – Stress oder was?

Stress entsteht für viele Menschen in Deutschland vor allem bei ihrer oder durch ihre Arbeit. Hauptstressor ist das Empfinden der Menschen, zu wenig Zeit für ihre Arbeit zu haben. Vier von zehn Beschäftigten bemängeln mangelnde Anerkennung, rund ein Drittel fühlt sich oft gestresst oder ausgebrannt. Besonders gefährdet sind Menschen in Pflegeberufen. Auf sie wirken starke physische und psychische Belastungsfaktoren, die auf verschiedenen Ebenen ihre Ursache finden.

Lösungen für die Pflege gegen Stress

Um den Stress in der Pflege zu minimieren, bedarf es Lösungsansätze auf allen Ebenen: Pflegende sind persönlich gefragt, auf einen Ausgleich zu ihrer Arbeit zu achten, das eigene Team als emotionale Stütze auszubauen und Verschiedenartigkeit als Bereicherung wahrzunehmen. Grundsätzlich muss ebenso das Führungspersonal handeln und Arbeitsbedingungen schaffen, die dem Interesse von Pflegenden entgegenkommt. Die Pflege muss Interessierte und Mitarbeiter an Attraktivität gewinnen, damit auf Dauer wieder mehr Menschen in der Pflege tätig sein wollen. Zudem ist die Politik gefragt, die die professionelle Pflege auf dem Weg zur Selbstorganisation unterstützen muss.

Den Beitrag in voller Länge von Markus Lauter finden Sie hier im Magazin.